bild

Kleinmachnow
Steinweg-Schule
Steinweg 11


Neubau einer Aula und einiger Unterrichtsräume als Anbau an das bestehende Schulgebäude
1. Preis Workshop
eingeladener Teilnehmerkreis von drei Architekturbüros
2008
2.280 cbm Bruttorauminhalt
580 qm Bruttogeschossfläche
490 qm Nutzfläche
750.000 EUR Baukosten
bild

Der Erweiterungsbau wird in südlicher Verlängerung der vorhandenen Pausenhalle angeordnet.
Die Lage des neuen Baukörpers stellt eine logische Fortsetzung der vorhandenen Gebäudestruktur dar. Die zentrale Pausenhalle im Erdgeschoss, die schon jetzt als Versammlungsfläche der gesamten Schule dient, erfährt so ihre sinnvolle Erweiterung.
bild
bild

Ein runder Baukörper wird mittig zwischen die beiden dreigeschossigen Gebäudeflügel geschoben. Die Kreisform symbolisiert dabei die Nutzung als Versammlungsraum. Gleichzeitig dient sie der optimalen Wegeführung zwischen dem Bestand und dem neuen Bauteil.

Im Erdgeschoss befindet sich die neue Aula mit den dazugehörigen Nebenräumen. Im Obergeschoss befinden sich die Räume für das Kunstkabinett, den Keyboardunterricht , den Förderunterricht und ein Sprechzimmer für Sonderpädagogik. Ein Oberlicht im Dach in der Kreismitte setzt einen Belichtungsakzent.

Die Aula wird auf dem Höhenniveau des Parkplatzes angeordnet. Der Höhenunterschied zum Bestand kommt der lichten Raumhöhe der Aula zugute. Außerdem wird die Aula damit für Behinderte von außen stufenlos erreichbar. Im Foyer befindet sich zudem ein Aufzug, der als Durchlader erstmals auch die behindertengerechte Erschließung des Erdgeschosses und des Obergeschosses im Bestandsgebäude gewährleistet.

Die Trennung zwischen dem neuen Foyer und der bestehenden Pausenhalle sowie die Anordnung zusätzlicher Sanitärräume am Foyer ermöglichen die Nutzung der Aula unabhängig vom Schulbetrieb: Bei Abendveranstaltungen in der Aula kann das Schulgebäude verschlossen bleiben. Bei größeren Schulveranstaltungen kann die Aula auch geöffnet und in direktem Zusammenspiel mit der Pausenhalle genutzt werden. Die Errichtung des Neubaus ist ohne größere Beeinträchtigungen des laufenden Schulbetriebs möglich. Es sind keine bestehenden Klassenräume vom Umbau betroffen; der Eingriff in die vorhandene Bausubstanz ist minimal.
bild
bild

Als Fassadenmaterial sollen in Anlehnung an die bestehenden Verkleidungen der Stirnwände Ziegelplatten verwendet werden.
Der Saal im Erdgeschoss erhält seitliche Verglasungen, die einen Durchblick von der Straße aus ermöglichen.